Möbel, die Zweite
Und schon wieder gab es heute eine Lieferung der allseits “beliebten”
Tische (und Stühle). Was leider immer noch nichts an der Tatsache ändert, dass die neuen Tische baugleich mit den alten sind und ebenfalls die gleichen gravierenden Nachteile besitzen.
Wie Colli bereits beschrieb, passen nicht zwei A4-formatige Dokumente voreinander auf die Tischplatte und man stößt sich ewig seine Knie an der unteren der genial angebrachten Querstangen. Hier stellt man sich doch ernsthaft die Frage, ob der Entwickler dieses Tisches entweder ein Liliputaner ist oder ob er sich nie an sein Produkt gesetzt hat.
Ich habe ja nichts gegen die Aktion als solche. Aber normalerweise erwartet man, dass neues Mobiliar mindestens so gut wie das alte ist (und überdies noch schöner aussieht). Vom Aussehen her sind die Tische gar nicht so daneben, aber von der Funktionalität und der Ergonomie total. Und die Vorschrift, dass die Möbel “wurffest” sein müssen, dass ist eine typisch deutsche Bürokratenvorschrift. Haben sich die entsprechenden Herren schon einmal Gedanken gemacht, ob die Tische beim Darauf-Herumklettern mit akrobatischen Aktionen auch “standfest” sind? Oder ob die Fensterscheiben der Klassenräume “schlagfest” sind? Eher nicht …